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Grafikkarten

Bei der Auswahl einer geeigneten Grafikkarte gibt es mehrere Aspekte zu berücksichtigen:
Die teuren Exemplare von ca. 500,- und aufwärts werden in der Regel nur von Spielern benötigt, da diese Programme hohe Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Karte stellen. Gewerbliche Anwender, die 3D CAD-Software mit OpenGL-Darstellung einsetzen, stellen zwar höhere Ansprüche an die Hardware als bei reiner Office-Software, aber es genügt bereits eine Preisklasse tiefer, also ca. 280,- bis 450,-.

Bezüglich der Hersteller ist zu berücksichtigen, dass es zwei marktdominierende Firmen gibt: ATI und NVIDIA. Produkte anderer Hersteller sind für CAD-Anwendungen nicht geeignet.

Weil gerade die OpenGL-Treiber für die 3D Darstellung wichtig sind, empfiehlt sich eine Grafikkarte mit einem Chip vom Chiphersteller NVIDIA. NVIDIA liefert den Chip an den Kartenhersteller, der die weitere Konfektionierung vornimmt. Die Leistungsfähigkeit steigt grob gesprochen mit der Nummerierung (GTX 1050, 1060, 1070, 1080) an. Bei Grafikchips zur Verwendung in Notebooks werden inzwischen die gleichen Chips wie für Desktoprechner verwendet.
Lassen Sie sich bei der Wahl der Grafikkarte nicht von der Grüße des Grafikspeichers
(4 GB oder noch mehr) beeindrucken. Weil die Größe des Grafikspeichers die Leistung kaum beeinflusst, sind 2 GB bereits ausreichend. Wichtig ist vielmehr, dass der Grafikchip und der Grafikspeicher eine hohe Taktfrequenz aufweist, also schnell rechnet und speichert.Wer Visualisierung betreibt, kann jedoch von mehr Grafikspeicher profitieren.

Gamerkarte oder CAD-Karte?

Neben spieletauglichen Gamergrafikkarten ("Consumergrafikkarten") werden spezielle CAD-Grafikkarten angeboten, die für eine Reihe von CAD-Programmen mit speziellen Treibern zertifiziert sind. Die angeblich höhere Stabilität und vor allem den Support des Softwareherstellers(!) erkaufen Sie sich dabei mit deutlich höheren Preisen. Ob Sie tatsächlich für Ihre CAD-Anwendung eine CAD-Grafikarte (NVIDIA "Quadro"-Baureihe, nVidia "Tesla" bzw. AMD "FireGL"-Baureihe, "FireStream") benötigen oder eine Gamergrafikkarte ausreicht, erfragen Sie am besten beim CAD-Softwarehersteller.
Für Anwender der CAD-Software PYTHA sind die günstigeren Gamergrafikkarten von nVidia die bessere Empfehlung, weil günstig und leistungsstark. Allerdings neigen Spielegrafikkarten zu höheren Geräuschemmissionen und bieten meist weniger umfangreiche Anschlussmöglichkeiten für Monitore.

Unsere Kaufempfehlungen aufgrund des besten Preis/Leistungsverhältnis (es kann leistungsfähigere Produkte geben zu erheblich höheren Preisen), Stand Februar 2017:

Für Anwender mit höchsten Ansprüchen (Bildschirmauflösung bis 4K):

Asus ROG Strix GTX1080-A8G-Gaming Nvidia GeForce , Preis ca. 700,-,
Diese Grafikkarte kann Monitore über 1 x DVI-Buchs, 2 x HDMI und 2 x Displayport anschließen

Kauftipp Mittelklasse:

Asus GeForce GTX 1060-ROG Strix O6G-Gaming Preis ca. 340,-
MSI GeForce GTX 1070 Gaming X 8G V330-001R Preis ca. 470,-

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